Hunde als Familienbeschützer

Thema u.a.: Hunde als Familienbeschützer
Am 13.11. um 17:55 Uhr VOX

Uwe Friedrich ist Hundetrainer und bildet Hunde zu so genannten Familienbeschützern aus. Sinn soll sein, dass der Hund sich auf Herrchens Signal vor dem potentiellen Angreifer aufbaut und ihn verbellt.

Es gebe Hundebesitzer, die manchmal Angst haben ihren Hund im Dunklen auszuführen. Man wisse nicht, wer einem im Dunkeln so alles begegnet. Ein, vom Hundetrainer Uwe Friedrich ausgebildeter Familienschützer, ist ein lieber Hund, der auf Signal seines Herrchens gefährlich spielen kann, sagt der Hundetrainer.

Natürlich kann man diese Art Hundetrainings auch sehr kritisch betrachten. In einer Zeit, in der Hunde wegen Nichtigkeiten Leinen und Maulkorbzwang bekommen und wegen solcher Probleme auch im Tierheim landen, sind Hunde, die zu Familienbeschützer ausgebildet werden, oft das Opfer solcher Situationen.

Ein Hund zieht im Konflikt Mensch-Mensch in der Regel immer den kürzeren. Auch wenn dem Hund kein aggressives Verhalten beigebracht wird, ist es doch ein bedrohliches Verhalten gegenüber einem Menschen. Wird eine bedrohliche Handlung von einem Hund von einem Menschen bewußt eingesetzt, ist das eine Straftat und der Hund gilt als Waffe! Angewandt in der falschen Situation, durch falsches Verhalten des Besitzers, durch unklare Auslöser können die Folgen für den Hund verheerend sein!

Abgesehen von den Folgen für den Besitzer, bedeutet das für den Hund oft Einstufung als gefährlicher Hund und damit Gleichstellung mit den sogenannten Kampfhunden!

Real dann Leinen- und Maulkorbzwang, Erhöhung der Hundesteuer (meistens um das 10fache) und der Hund kann behördlich eingezogen werden, wenn der Besitzer an seiner Zuverlässigkeit zweifeln lässt.

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