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Hausstaubmilbenallergie
Hausstaubmilben in Matratzen, Polster und Teppichen
In ihrem kurzen Leben von nur 2-4 Monate produziert eine Hausstaubmilbe das Zweihundertfache ihres eigenen Körpergewichtes an Extremente. Die Ausscheidungen und der tote Tierkörper selbst zerfallen in kleinere Teile und verbinden sich mit dem Hausstaub. Milben gehören zur Gruppe der Spinnentiere, sie ernähren sich von Hautschuppen die der Mensch bis zu zwei Gramm am Tag verliert. Sie fühlen sich in feuchter und dunkler Umgebung besonders wohl. Die Matratze bietet für die Hausstaubmilbe den idealen Lebensraum.Ebenfalls kommen Milben auch in Polstermöbel und Teppichen häufig vor. Typische Symptome der Hausstaubmilbenallergie sind tränende bzw. juckende Augen, Husten, Niesen, Schnupfen, Schwellungen und Rötungen der Haut, bis hin zu Asthmaanfälle. Was kann man dagegen tun? Der Deutsche Allergie und Asthmabund (DAAB) empfiehlt zum Schutz gegen Milben, Oberbettschutzbezug bzw. Matratzenschoner mit schadstofffreie Milbenallergensperre, die besonders gut für Hausstauballergiker geeignet seien. Die Kosten für die spezielle Matratzenschoner werden bei einer Hausstaubmilbenallergie von den Krankenkassen übernommen. Im Sommer sollte man die Matratze mehrere Stunden in die Sonne legen, zwischendurch auch mal wenden, da Milben bei UV-Licht und Hitze ab 60 Grad Celsius absterben. Die Bettwäsche mit 60 Grad regelmäßig waschen. Wichtig ist auch das Lüften der Bettdecken und der Matratze.
Teppiche sollten mit einem Staubsauger gesaugt werden ausgestattet mit einem speziellen Mikrofilter der den feinen Milbenstaub abhält und nicht wieder in die Raumluft abgibt. Beim Staubsaugen sollten Fenster geöffnet sein.