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Kirche und Religion -trotz Skandalen noch zeitgemäß?

Aktuell sind wohl noch vielen Menschen die Bilder des letzten Papstbesuches in Deutschland im Kopf, allerdings wohl weniger jene, der feierlichen Messe im Berliner Olympiastadion, als vielmehr die der zahlreichen Proteste und Demonstrationen der Gegner von Kirche und Religion.

Das Oberhaupt der katholischen Kirche, Benedikt XVI., wurde nicht nur mit Freude und offenen Armen empfangen, viele Bürger des größtenteils atheistischen Berlins, aber auch zahlreiche Abgeordnete des Bundestages, sahen die Rede des Heiligen Vaters im Bundestag als kritisch an. Einige, wie z.B. der Linkspartei-Abgeordnete Andrej Hunko, sprachen sogar von einer Unvereinbarkeit der Religionsneutralität des Deutschen Staates mit dem Auftritt des Kirchenoberhauptes im Deutschen Bundestag.Was sind die möglichen Gründe für diesen, zugegebenermaßen kühlen, Empfang?

Diese Reaktionen sind, aufgrund der sich immer weiter häufenden Missbrauchsfälle, die sich mittlerweile sogar schon auf die evangelische Kirche ausweiten, keineswegs erstaunlich. Viele Menschen kritisieren die mangelnde Konfrontation, die unbefriedigenden Entschuldigungen und die schlechte Auseinandersetzung der leitenden Kirchenämter mit den Betroffenen und deren Familien.
In einem Atemzug mit diesem Sachverhalt wird häufig auch die direkte, innere Organisation der katholischen Kirche genannt, die es durch das Zölibat ihren Priestern und anderen, hohen Amtsträgern verbietet, zu heiraten oder eine Beziehung in anderer Form, zu führen. Diese erzwungene Unterdrückung alles Sexuellen, aller Triebe und Bedürfnisse, wird, nach Betrachtungen der modernen Psychologie und Psychotherapie, als äußerst kritisch eingestuft und könnte möglicherweise mit den zahlreichen Missbrauchsfällen in Zusammenhang stehen.

Ebenso kritisiert wird die Religionsgemeinschaft für ihre Dogmen, die sich teilweise allen Naturgesetzen und, vor allem, jeglicher Verifikation entziehen, die der Gläubige aber, unter Beachtung der Unfehlbarkeit des Papstes, zu glauben und zu befolgen hat. So fällt es immer mehr Menschen mit hoher Bildung schwer, sich in die Glaubensgemeinschaft der Kirche einzufinden, ein Anstieg an Kirchenaustritten ist jährlich zu verzeichnen.
Auch die dogmatische Diskriminierung von Frauen, die keinesfalls ein Priesteramt annehmen dürfen, gilt vieler Seits als nicht mehr zeitgemäß und rückt die Katholiken in ein schlechtes Licht.

Das Christentum hat, als Religion des Abendlandes, vor allem im Hochmittelalter, eine Geschichte, auf die es nicht gerade stolz sein kann. Mit immer besserer Schulausbildung und Toleranzbewusstsein fällt dem modernen Menschen schnell auf, wie teilweise grausam, rücksichtslos und unbarmherzig die Missionierungsversuche der Kirche im Frühmittelalter waren, dass in den Kreuzzügen tausende für ihren Glauben sterben mussten und dass unzählige, angebliche Hexen grausam ermordet wurden -alles unter dem Deckmantel des Glaubens an Gott und der Kirche als die richtige Religion.

Darüber hinaus prangern viele, vor allem Angehörige der Homosexuellen-Szene, die Haltung der katholischen Kirche zu Kondomen und Safer Sex, an. Auch wenn Papst Benedikt erst kürzlich einräumte, Kondome seien zur Prävention von Krankheiten in einigen Fällen zulässig, so ist dieses Verhalten in der heutigen Zeit kaum noch haltbar. Im einen Teil werden Schüler in bundesweiten Kampagnen über die Risiken von ungeschütztem Geschlechtsverkehr aufgeklärt und zum Safer Sex motiviert, im anderen Teil wird jedoch, unterstützt durch die Kirche, eine Verunsicherung in (religiösen) Jugendlichen ausgelöst, die in der Pubertät häufig mit solchen Gegensätzen noch nicht richtig umgehen können.

Nicht selten wird auch der dekadente Umgang der Kirchen mit finanziellen Mitteln angeprangert. Natürlich unterhält die Religionsgemeinschaft zahlreiche soziale Dienste und Betreuungseinrichtungen, andererseits hat allein der eintägige Papstbesuch in der deutschen Hauptstadt den Vatikan und die Stadt Berlin zweistellige Millionenbeträge gekostet.

Wozu dann noch Religion?

Auch bei viele Menschen, in deren Leben die Religion eine wichtige Rolle spielt, stößt dieses Verhalten auf immer mehr Ablehnung und Wiederstand.
Dennoch bietet Religion, gemeint ist hiermit nicht nur die katholische oder evangelische Kirchen, Menschen Trost, Kraft und Hoffnung.
Zu früheren Zeiten konnte die Religion den Gläubigen Phänomene erklären, die als rätselhaft galten, diese Rolle hat heute jedoch größtenteils die Wissenschaft erfolgreich übernommen.

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